Unser Vorstandsmitglied, Jerome Schellbach, wurde von Mobiler Behindertendienst Leipzig e. V. gekündigt. Diese Kündigung steht nun gerichtlich auf dem Prüfstand.

Erließ Mobiler Behindertendienst Leipzig e. V. eine unzulässige Kündigung?

Herr Schellbach befand sich seit Anfang Mai 2016 im Angestelltenverhältnis. Sein Tätigkeitsfeld umfasste den Transport von mobilitätseingeschränkten Kindern und Rentnern. Nach eigenen Angaben erledigte er seine Arbeit wie vorgegeben, Probleme oder Beschwerden habe es keine gegeben.

Nachdem bereits in den Monaten August bis November trotz Anmahnen vereinbarte Lohnzahlungen ausblieben, erhielt Herr Schellbach – zusammen mit korrigierten Lohnabrechnungen und anschließender Nachzahlung – die Kündigung seines Arbeitsverhältnisses zum 31. Dezember.

Die betriebsbedingte Kündigung wird damit begründet, es bestünde keine geeignete Einsatzmöglichkeit als Fahrer.
Wegen erheblicher Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Kündigung seitens Herrn Schellbach, wurde diese mit Hilfe von Herrn Rechtsanwalt Sven Kuhne per Klage angefochten.

Arbeitsgericht Leipzig lädt zur Verhandlung

In dem Rechtsstreit mit dem Aktenzeichen 11 Ca 4084/16 hat das Arbeitsgericht Leipzig den Termin zur Güteverhandlung auf Mittwoch, den 11. Januar 2017, um 14.15 Uhr, Sitzungssaal 2 bestimmt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn zu dieser Verhandlung möglichst viele Zuschauer und vielleicht Vertreter der Presse erscheinen. Denn sollte die Kündigung durch das Gericht als unzulässig erachtet werden, würde dies ein zweifelhaftes Licht auf die Einhaltung der Arbeitgeberpflichten dieses sozialen leipziger Vereins werfen.

Prüfung der Zulässigkeit der Kündigung: Mobiler Behindertendienst Leipzig e. V.

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